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	<title>OCEANO Whalewatching</title>
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		<title>Vamos Baja California 2026 &#8211; Update</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 13:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Stille! 
Das Boot dümpelt in der Sea of Cortez mit ca. 10 anderen kleinen Pangas in dem großen Becken von ..
Niemand spricht – auf keinem Boot, denn der Schall trägt die Stimmen weit Alle Boote haben den Motor abgestellt. Ehrfurcht liegt in der Luft. 
Es ist einer dieser Tage wie wir sie aus der Sea of Cortez kennen – es seidig still wie ein See.  Freudige, gespannte Aufmerksamkeit liegt in der Luft. Hier und da laufen Tränen…
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									<p>Stille! <br />Das Boot dümpelt in der Sea of Cortez mit ca. 10 anderen kleinen Pangas in dem großen Becken von ..<br />Niemand spricht – auf keinem Boot, denn der Schall trägt die Stimmen weit Alle Boote haben den Motor abgestellt. Ehrfurcht liegt in der Luft. <br />Es ist einer dieser Tage, wie wir sie aus der Sea of Cortez kennen – sie ist seidig still wie ein See.  Freudige, gespannte Aufmerksamkeit liegt in der Luft. Hier und da laufen Tränen…<br />Und dann, hört man es schon, in Bootsnähe steigt ein ca. 10 Meter hoher Geysire in die Luft begleitet von dem kraftvollen Blas des Blauwals der gerade ausatmet. Dann auch auf der anderen Seite des Bootes und etwas weiter weg auch. Und in der Ferne. Das Luxusproblem: Wo schaue ich hin? Ein rotierender Kopf wäre jetzt nicht schlecht…</p><p>Wie viele sind es wohl? Blauwale, das größte Lebewesen, welches je auf diesem Planeten gelebt hat. Biologisch/physikalisch hat dieses Wesen diese Grenzen ausgereizt. <br />Es ist eine Jahrzehntsichtung. Es DAS Baja Blauwaljahr. Es ist ganz einfach: viel gutes Futter, viel Krill ist dies Jahr hier zu finden &#8211; auch die außergewöhnlichen großen Schwärme von Vögeln bestätigen das.  <br />Deswegen sind mehr Blauwale als sonst da. 30 wurden identifiziert. Scheinbar hatten sie sich alle an diesem Tag genau dort versammelt und unsere Vamos Baja Gruppe war mittendrin statt  nur dabei. Was für ein Geschenk! <br />Man es sich nicht ausdenken und manchmal sind die Sichtungen besser als man es sich je vorstellen kann. Unsere Gäste dachten vermutlich: Das ist hier immer so. <br />Nein, jedes Jahr ist anders. Allen voran sind die klimatische Situation und die Wassertemperatur entscheidend, wie produktiv das Meer ist, sprich ob es viel Krill gibt.</p><p>Dann wieder der Blas direkt neben dem Boot – diese Kraft eines fast 30 Meter langen Wesens zu spüren. 100 Tonnen Masse, die durch das Wasser pflügen und die Wasseroberfläche durchbrechen, um zu atmen. Auf 100 – 400 Meter Wassertiefe fressen Blauwale in der Regel Und sie fressen nur, wenn es sich lohnt. Wenn der Krillteppich zu dünn ist, fangen sie gar nicht erst an… Der energetische Aufwand ist zu groß.</p><p>In diesem Jahr 2026 gab es auch eine Sichtung von einer hellen Blauwalkuh mit Kalb. Vermutlich sind die beiden keine Albinos mit roten Augen sondern es handelt sich um Leuzismus. Einfach eine deutlich hellere Pigmentierung.</p><p>Was soll ich sagen, außer: Was für ein Geschenk! Mehr Kairos geht nicht: Zur rechten Zeit am rechten Platz.</p><p>Wenn eine Reise gleich auf der ersten Fahrt mit einem Double Breach beginnt, dann kann ich nur sagen: WOW! Das bahnt sich gut an. <br />Was ein Double Breach ist? Zwei Buckelwale springen gleichzeitig aus dem Wasser!!! <br />Ich habe Jahre dafür gebraucht, um so etwas einmal sehen zu dürfen. <br />Und tatsächlich erinnere ich 2019 vor Moorea zu eine Situation. Damals wusste ich noch nicht, dass es Abschiedsbild sein würde. Denn 2020 hat sich vieles verändert, besonders im Reisesektor und auch im Leben von Mana und mir die intensive Phase des Begleitens unserer Reisen fand ihren natürlichen Abschluss. Wir reisen immer noch… aber deutlich weniger, da wir andere Aufgaben im Leben haben.</p><p>Doch zurück zu unserer Vamos Baja Gruppe 2026 – nach dem Double Breach folgte ein verspieltes Kalb. Die Kälber trainieren dabei ihre Muskeln und stärken diese, sehr wichtig! Denn ihnen steht eine lange Rückreise in die kalten Nahrungsgründe von z.B. Alaska an der Seite ihrer Mum bevor. <br />Auch die zweite Buckelwaltour ist voller schönen facettenreicher Verhaltensweisen. Die Buckelwale geben ihr Bestes! Und unser Dreamteam Jana und Christina auch. Freudig und bezogen mit Humor und Leichtigkeit reisen sie gemeinsam mit unseren Gästen durch die erlebnisreichen Tage.</p><p>Danach stehen die Walhaie auf dem Programm. In 2025 waren sie schon fort gezogen. Jedes Jahr werden die Meereskarten neu gemischt. Doch dies Jahr sieht es gut aus.</p><p>Und dann wieder so ein Sea of Cortez Tag – das Meer still, seidig – perfekte Bedingungen um mit zu den Walhai Teenies von ca. 5 – 7 Metern Länge ins Wasser zu gleiten. Auch nicht so geübte Menschen mit weniger Schnorchelerfahrung können sie Situation genießen. Natürlich gibt es auch immer Unterstützung durch die Guides an Bord. <br />Schnell merkt jeder: Es ist ein Fisch! <br />Der Unterschied zwischen einem hochentwickelten Meeressäuger und einem Fisch wird persönlich erfahrbar und spürbar. Und das ist wertfrei gemeint. Einfach anders.</p><p>Dann geht es ins Grauwalcamp vor Sonnenaufgang bricht die Gruppe auf… und die Zeit wird der Sun Downer der Reise – in dem Sinne: Es sind kaum Grauwale in der Lagune. Noch nie hatten wir eine so niedrige Zahl an Walen dort vorgefunden. „Normal“ sind es um die 180 Wale…<br />Diesmal waren es 10 und kein Mutter/Kalb Paar dabei. Es ist das Blauwal Jahr der Superlative und ein ungewöhnliches Grauwaljahr – die Wale sind sozusagen vorzeitig abgereist, weil das Wetter zu gut, zu warm, zu seicht war. Obwohl es in den Camptagen auch einen halben Tag geregnet hat, das hatten wir auch erst einmal. Wetter und Wale haben wir einfach nicht im Griff!</p><p>Bei Ebbe waren keine Wale in der Lagune, es wurde vermutet von dem Team vor Ort, dass das flache Ebbewasser zu warm war, so dass die Wale nur mit der Flut wieder zurück in die Lagune kamen. <br />Unsere Gäste haben keinen Vergleich…aber wir. Mana und ich versuchen zu erinnern und wir hatten noch nie eine Campzeit, in der nicht mindestens einmal ein Wal nah am Boot war und berührt werden konnte. <br />Unsere Gäste nehmen es sportlich und genießen die wunderbare Campzeit dennoch sehr. Das Ambiente und die Atmosphäre ist zu einmalig, um keine gute Zeit zu haben. Und Kontraste lassen uns viel mehr schätzen, was wir geschenkt bekommen.</p><p>Das Camp zieht um und innerlich nehmen wir Abschied von diesem besonderen Ambiente und Setting, dass für über 10 Jahre auch eines unserer Zuhause war. Offene System passen sich an und so wird das umgezogene Camp nicht schlechter sein, nur anders und vielleicht etwas lebendiger, da das Tages- und das Wissenschafts-Camp gleich neben an sind. Leben ist Veränderung. Zurück bleibt Dankbarkeit für die gute Zusammenarbeit, das fast familiäre Gefühl, diese vielen zauberhaften Momente an Land und den Walen ganz nah in der Lagune.</p><p> </p>								</div>
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		<title>Ein Gegenüber</title>
		<link>https://oceano-whalewatching.com/delfine-ein-gegenuber-roland-gockel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 18:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein echtes Gegenüber - Delfin Mara vor Irland in Contact mit Roland. "Ich dachte: »Jetzt bringt sie mir ein Algenknäuel. Was soll ich denn damit?« Dann war aber in diesem Knäuel ein abgerissener Angelhaken drin – noch mit einem Rest Schnur. Oder einmal kam sie und trug quasi eine Baseballmütze. Wohl, weil sie das bei Leuten über Wasser gesehen hatte. Die saß dann halt so ein bisschen schief auf ihrem Kopf. Eine knallrote Ferrari-Baseballmütze. Nichts Geringeres.“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="41736" class="elementor elementor-41736" data-elementor-post-type="post">
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									<p style="text-align: left;">Ein Gegenüber auf Augenhöhe </p>
<p>Roland berichtet von Begegnungen mit Mara, seinem allerersten Versuch einem Wal zu begegnen, einem einfühlsamen Glattwalkalb und weiterem Interspiezies Spaß. Delfine haben auf jeden Fall Humor!<br />Hier kommt eine weitere schöne Geschichte:</p>
<p><em>Roland Gockel: „Diese Beobachterposition – die nahm auch noch ein dritter Delfin gerne ein. Und zwar Mara, ein Weibchen, das wir bei Galway an der Westküste filmten. Vor allem aber schleppte sie gern Sachen an, um zu gucken, was man damit macht. Sachen, von denen sie wusste: Die haben mit dem Menschen zu tun. Nen Flipflop; ne verlorengegangene Schwimmflosse … Sie fand es hochinteressant, wenn man das an- oder auszog. Einmal brachte sie mir ein normales Algenknäuel. Ich dachte: »Jetzt bringt sie mir ein Algenknäuel. Was soll ich denn damit?« Dann war aber in diesem Knäuel ein abgerissener Angelhaken drin – noch mit einem Rest Schnur. Oder einmal kam sie und trug quasi eine Baseballmütze. Wohl, weil sie das bei Leuten über Wasser gesehen hatte. Die saß dann halt so ein bisschen schief auf ihrem Kopf. Eine knallrote Ferrari-Baseballmütze. Nichts Geringeres.“</em></p>
<p>Vielleicht magst du ihm selbst lauschen? Podcast siehe weiter unten&#8230;<br /><br />Roalnd hat ein gut gefülltes Nähkästchen was Begegnungen mit frei lebenden Delfinen und Walen angeht. Viel Spaß!</p>
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							<h5 class="audio_now_playing">Jetzt reinhören</h5>								<h6 class="audio_author">Roland Gockel</h6>
																<h5 class="audio_caption">Gegenüber</h5>
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		<title>Schwertwale &#8211; unglaubliche Strategen</title>
		<link>https://oceano-whalewatching.com/schwertwale-einzigartige-strategen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 15:05:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Sie haben Gehirnareale, die mit Erinnern und Emotionen in Verbindung gebracht werden, die bezeichnernderweise sogar weiter entwickelt sind als im menschlichen Gehirn.“ Die Jagdstrategien der Schwertwale, auch Orcas genannt, ob nun uralt oder neu - stehen für kulturelle Entwicklung - eine Anpassung an den sich verändernden Lebensraum. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">&#8222;They&#8217;ve got parts of their brain that are associated with memory and emotion that are significantly more developed than even in the human brain.&#8220;<br />&#8222;Sie haben Gehirnareale die mit Erinnern und Emotionen in Verbindung gebracht werden, die bezeichnernderweise sogar weiter entwickelt sind als im menschlichen Gehirn.&#8220;</p>
<p>Vom Versenken von Booten und dem Verzehr von Haifischleber bis hin zum Verspeisen von Walzungen und dem Herumwerfen von Schweinswalen zum Spaß &#8211; Orcas zeigen einige faszinierende &#8211; und manchmal auch erschreckende &#8211; Verhaltensweisen.<br />Im März 2019 wurden Forscher vor der Küste Südwestaustraliens Zeuge einer grausamen Szene: Ein Dutzend Orcas stürzte sich auf eines der größten Lebewesen der Erde, um es zu töten. Die Orcas verschlangen riesige Fleischbrocken aus den Flanken eines ausgewachsenen Blauwals, der eine Stunde später starb. Dies war der erste dokumentierte Fall von Angriffen durch Orcas auf Blauwale, aber es wird nicht der letzte sein.<br />In den letzten Monaten wurden Orcas auch dabei beobachtet, wie sie Pilotwalbabys entführten und Haifische aufrissen, um sich an deren Leber zu laben. Vor der Küste Spaniens und Portugals hat eine kleine Population von Orcas begonnen, Boote zu rammen und zu versenken.<br />All diese Vorfälle zeigen, wie schlau diese Spitzenraubtiere sind.<br />&#8222;Es handelt sich um Tiere mit einem unglaublich komplexen und hoch entwickelten Gehirn&#8220;, erklärt Deborah Giles, Orca-Forscherin an der University of Washington und der gemeinnützigen Organisation Wild Orca, gegenüber Live Science. &#8222;Sie haben Teile ihres Gehirns, die mit Gedächtnis und Emotionen zu tun haben, die deutlich weiter entwickelt sind als selbst im menschlichen Gehirn.&#8220;<br />Doch das Ausmaß und die Neuartigkeit der jüngsten Angriffe haben eine Frage aufgeworfen: Werden Orcas schlauer? Und wenn ja, was ist der Grund für diese Entwicklung?</p>
<p>Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Gehirne der Orcas auf anatomischer Ebene verändern, sagte Josh McInnes, ein Meeresökologe, der Orcas an der Universität von British Columbia untersucht. &#8222;Verhaltensänderungen können anatomische Veränderungen bei einem Tier oder einer Population beeinflussen&#8220; &#8211; aber nur im Laufe von Tausenden von Jahren der Evolution, so McInnes gegenüber Live Science.<br />Aber Orcas lernen schnell, was bedeutet, dass sie sich gegenseitig furchterregende Tricks beibringen können und dies auch tun, und so als Gruppe &#8222;schlauer&#8220; werden. Doch einige dieser scheinbar neuen Tricks könnten in Wirklichkeit uralte Verhaltensweisen sein, die der Mensch erst jetzt dokumentiert. Und genau wie beim Menschen werden einige dieser erlernten Verhaltensweisen zu Trends, die aufkommen und wieder abebben.<br />Häufige Interaktionen mit Menschen durch Bootsverkehr und Fischerei können Orcas ebenfalls dazu bringen, neue Verhaltensweisen zu erlernen. Und je mehr sich ihre Umwelt verändert, desto schneller müssen Orcas reagieren und sich auf soziales Lernen verlassen, um zu überleben.</p>
<p>ERLERNEN VON JAGDSTRATEGIEN</p>
<p>Es steht außer Frage, dass Orcas voneinander lernen. Viele der Fähigkeiten, die diese Tiere lehren und weitergeben, hängen mit ihrer Rolle als hochentwickelte Spitzenjäger zusammen.<br />In einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie beschrieben Wissenschaftler erstmals, wie Orcas Blauwale töteten und fraßen. In den Monaten und Jahren nach dem ersten Angriff im März 2019 griffen Orcas in zwei weiteren Fällen ein Blauwal-Kalb und ein Jungtier an und drückten die jungen Blauwale unter die Oberfläche, um sie zu ersticken.</p>
<p>Dieses neu dokumentierte Jagdverhalten ist ein Beispiel für soziales Lernen, bei dem Strategien von erwachsenen Orcas an ihre Jungen weitergegeben werden, erklärte Robert Pitman, ein Meeresbiologe am Marine Mammal Institute der Oregon State University, in einer E-Mail an Live Science. &#8222;Alles, was die Erwachsenen lernen, wird von dem dominanten Weibchen in einer Gruppe an ihre Nachkommen weitergegeben&#8220;, sagte er.<br />Einen Blauwal zu erlegen &#8222;erfordert Kooperation und Koordination&#8220;, so Pitman. Möglicherweise haben die Orcas die Fähigkeiten, die für das Erlegen solch riesiger Beutetiere erforderlich sind, als Reaktion auf die Erholung der Walpopulationen vom Walfang gelernt und verfeinert. Dieses Know-how wurde dann weitergegeben, bis die Orcas sehr geschickt darin wurden, selbst das größte Tier der Erde zu jagen, so Pitman.</p>
<p>ALTE TRICKS, NEUE BEOBACHTUNGEN</p>
<p>Einige der blutigen Verhaltensweisen, die Forscher in jüngster Zeit beobachtet haben, könnten in Wirklichkeit alte Gewohnheiten sein.<br />So haben Beobachter bei den Blauwalangriffen festgestellt, dass die Orcas ihre Köpfe in die Mäuler der lebenden Wale steckten, um sich von deren Zunge zu ernähren. Aber das ist wahrscheinlich kein neues Verhalten &#8211; es ist nur so, dass die Menschen es nun aus der Nähe sehen.<br />&#8222;Killerwale sind wie Menschen, sie haben ihre &#8218;bevorzugten Fleischstücke'&#8220;, so Pitman. &#8222;Wenn sie große Wale erbeuten, nehmen sie fast immer zuerst die Zunge, und manchmal ist das alles, was sie fressen.</p>
<p>Die Zunge ist nicht die einzige Delikatesse, auf die Orcas aus sind. Vor der Küste Südafrikas töten zwei Männchen &#8211; die den Spitznamen Port und Starboard tragen &#8211; seit mehreren Jahren Haie, um deren Leber zu entnehmen.<br />Obwohl das Verhalten die Forscher zunächst überraschte, ist es unwahrscheinlich, dass die Orcas das Leberessen erst vor kurzem durch soziales Lernen übernommen haben, so Michael Weiss, Verhaltensökologe und Forschungsleiter am Center for Whale Research im Bundesstaat Washington, gegenüber Live Science.<br />Denn in diesem Jahr haben Wissenschaftler auch Aufnahmen gemacht, auf denen Orcas die Leber eines Walhais vor der Küste von Baja California, Mexiko, verschlingen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Port und Starboard ihr Wissen über Tausende von Seemeilen hinweg weitergegeben haben, ist verschwindend gering, was bedeutet, dass das Leberfressen wahrscheinlich ein weit verbreitetes und etabliertes Verhalten ist.<br />&#8222;Weil es mehr Kameras und mehr Boote gibt, fangen wir an, diese Verhaltensweisen zu beobachten, die wir vorher nicht gesehen haben&#8220;, so Weiss.</p>
<p>GEMEINSAME AASFRESSER-TECHNIKEN</p>
<p>Orcas beherrschen und teilen mehr als nur Jagdgeheimnisse. Mehrere Populationen auf der ganzen Welt haben gelernt, Fische für den menschlichen Verzehr aus den Langleinen der kommerziellen Fischerei zu klauen, und haben diese Informationen weitergegeben.<br />Im südlichen Indischen Ozean, rund um die Crozet-Inseln, haben sich zwei Orca-Populationen zunehmend von Langleinen ernährt, seit die Fischerei in dieser Region in den 1990er Jahren ausgeweitet wurde. Bis 2018 hatte sich die gesamte Orcapopulation in diesen Gewässern gegenseitig beigebracht, sich an Langleinenbuffets zu laben. Ganze Gruppen, die sich zuvor von Robben und Pinguinen ernährten, entwickelten eine Vorliebe für von Menschen gefangenen Zahnfisch.<br />Manchmal kann die Fähigkeit der Orcas, schnell neue Verhaltensweisen zu erlernen, fatale Folgen haben. In Alaska haben Orcas vor kurzem damit begonnen, Grundfisch zu fressen, der von Grundschleppern gefangen wurde, aber viele von ihnen verfangen sich in den Fanggeräten und sterben.<br />&#8222;Dieses Verhalten wird möglicherweise von mehreren Individuen geteilt, und das ist vielleicht der Grund, warum wir eine Zunahme dieser Todesfälle beobachten&#8220;, so McInnes.</p>
<p>MAKABRE SPIELE SPIELEN</p>
<p>Die beeindruckenden kognitiven Fähigkeiten der Orcas erstrecken sich auch auf die Spielzeit.<br />Giles und ihre Kollegen untersuchen eine gefährdete Population von lachsfressenden Orcas vor der Nordpazifikküste. Diese Killerwale, die so genannte Southern Resident Population, fressen keine Säugetiere. In den letzten 60 Jahren haben sie jedoch ein einzigartiges Spiel entwickelt, bei dem sie junge Schweinswale aufspüren, die manchmal noch mit der Nabelschnur verbunden sind, und mit ihnen bis zum Tod spielen.<br />Es gibt 78 dokumentierte Fälle, in denen die Orcas Schweinswale einander wie einen Ball zuwerfen, aber keinen einzigen dokumentierten Fall, in dem sie die kleinen Säugetiere gefressen haben, so Giles.</p>
<p>In einigen Fällen sieht man Zahnabdrücke, bei denen der Wal das Tier offensichtlich sanft festhielt, aber das Tier versuchte wegzuschwimmen, so dass es die Haut aufschürfte.<br />Die Forscher vermuten, dass diese Spiele eine Lektion für junge Orcas sein könnten, wie man Lachse jagt, die ungefähr die gleiche Größe wie Babyschweinswale haben. &#8222;Manchmal lassen sie den Schweinswal wegschwimmen, halten inne und jagen ihn dann&#8220;, so Giles.</p>
<p>TREIBEN DIE MENSCHEN DIE ORCAS DAZU, &#8222;SCHLAUER&#8220; ZU WERDEN?</p>
<p>McInnes zufolge kann der Mensch die Orcas indirekt dazu bringen, schlauer zu werden, indem er die Meeresbedingungen verändert. Die Überfälle der Orcas auf die Langleinen- und Schleppnetzfischerei zeigen zum Beispiel, dass sie innovativ sind und als Reaktion auf die Anwesenheit des Menschen im Meer neue Tricks lernen.<br />Der vom Menschen verursachte Klimawandel könnte Orcas auch dazu zwingen, sich beim Lernen stärker aufeinander zu verlassen.<br />In der Antarktis zum Beispiel jagt eine Orcapopulation normalerweise Weddellrobben, indem sie sie von Eisschollen spült. Da das Eis jedoch schmilzt, passen sie ihre Jagdtechniken an, um Leopardenrobben und Krabbenfresserrobben zu fangen &#8211; zwei Arten, die nicht so sehr auf Eisschollen angewiesen und &#8222;ein wenig angriffslustiger&#8220; sind, so dass die Orcas neue Fähigkeiten entwickeln müssen, so McInnes.<br />Während menschliches Verhalten bei Orcas neue Lernprozesse auslösen kann, haben wir in einigen Fällen auch die Bindungen zerstört, die das soziale Lernen unterstützen. Die Überfischung der Lachse vor der Küste Washingtons beispielsweise hat den sozialen Zusammenhalt der Orca-Populationen zerstört.<br />&#8222;Ihre sozialen Bindungen werden schwächer, denn man kann nicht in einer großen Killerwalgruppe feiern, wenn alle hungrig sind und nach Nahrung suchen&#8220;, so Weiss. Wenn sich Orcagruppen aufspalten und schrumpfen, sinkt auch die Chance, voneinander zu lernen und sich an ihr sich schnell veränderndes Ökosystem anzupassen, so Weiss.<br />Und obwohl die Orcas wahrscheinlich nicht wissen, dass der Mensch für die Veränderungen in ihrem Lebensraum im Meer verantwortlich ist, sind sie sich der Anwesenheit des Menschen sehr wohl bewusst&#8220;, so McInnes.<br />Zum Glück für uns, fügte er hinzu, scheinen Orcas nicht daran interessiert zu sein, ihre tödlichen Fähigkeiten an uns zu trainieren.</p>
<p>Original: https://www.livescience.com/animals/orcas/orcas-are-learning-terrifying-new-behaviors-are-they-getting-smarter</p></p>
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		<title>Vorbereitungstipps für Whale Watching Reisen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2024 09:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Dein Traum ist es, einmal Wale oder Delfine aus nächster Nähe zu sehen? Dann solltest Du unbedingt eine Whale-Watching-Tour planen. Bevor Du Dich allerdings auf den Weg machst, um eine unvergessliche Reise zu erleben, gibt es noch einiges zu beachten. Hier sind einige Tipps, die Dir bei der Vorbereitung helfen können:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lebenstraumreisen wollen gut vorbereitet sein<br />
</strong></p>
<p>Dein Traum ist es, einmal Wale oder Delfine aus nächster Nähe zu sehen? Dann solltest Du unbedingt eine Whale-Watching-Tour planen. Bevor Du Dich allerdings auf den Weg machst, um eine unvergessliche Reise zu erleben, gibt es noch einiges zu beachten. Hier sind einige Tipps, die Dir bei der Vorbereitung helfen können:</p>
<h2>1.      Den passenden Ort recherchieren</h2>
<p>Recherchiere oder lass Dich von uns beraten, welcher <a href="https://oceano-whalewatching.com/whale-watching/">Ort für Walbeobachtungen</a> gut geeignet ist zu der Jahreszeit, in der Du reisen möchtest. Beliebte Orte sind allgemein Mexiko, Neuseeland oder La Gomera, Island und Norwegen. Aber auch Madeira oder die Azoren sind sehr beliebte Reiseziele, um Delfine und Wale vom Boot aus beobachten zu können. Schwimmen mit Walen ist in der Dominikanischen Republik, La Reunion und der Südsee möglich. Schwimmen mit Delfinen auf den Bahamas und in Ägypten.</p>
<h2>2.      Die Reise im Voraus buchen</h2>
<p>Whale-Watching-Touren sind sehr gefragt, besonders in der Hochsaison. Buche Deine Tour daher rechtzeitig im Voraus, um sicherzustellen, dass Du einen Platz an Deinem ausgewählten Reiseziel bekommst. Zu bestimmten Zeiten ist es sogar möglich, den Nachwuchs der Meeresriesen zu beobachten – mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnis!</p>
<h2>3.      Flüge und Parkplätze rechtzeitig buchen</h2>
<p>Flugtickets sind am günstigsten, wenn sie rechtzeitig im Voraus gebucht werden. Gleiches gilt für die Parkplätze am Airport, falls Du vorhast, mit dem Auto zu fahren. Bei <a href="https://www.parkenflughafen.de/">Fluparks Frankfurt</a> kannst Du ganz einfach, sichere Parkplätze zu günstigen Preisen finden und diese direkt online buchen.</p>
<h2>4.      Richtige Kleidung wählen</h2>
<p>Die Kleidung beim Whale-Watching sollte entsprechend dem Wetter vor Ort gewählt werden. Generell sind Schichten immer eine gute Idee, da es selbst auf dem pazifischen Meer oft kühl werden kann. Denke dabei an wasserfeste Kleidung und vor allem auch an eine Kopfbedeckung, um vor Sonne und Wind geschützt zu sein.</p>
<h2>5.      Kamera und Zubehör einpacken</h2>
<p>Packe unbedingt Kamera oder ggf. Fernglas ein, damit Du die Walbeobachtung festhalten kannst. Wahrscheinlich wirst Du viele Schnappschüsse festhalten können. Vergiss daher nicht, zusätzliche Akkus oder Speicherkarten mitzunehmen.</p>
<h2>6.      Was hilft bei Seekrankheit</h2>
<p>Wenn Du anfällig für Seekrankheit bist, ist es ratsam, dieser entsprechend vorzubeugen. Generell ist es hilfreich, ausgeruht und fit zu sein. Trinke ausreichend Wasser und ernähre Dich am besten fettarm, bevor Du an Bord gehst. Auch kann es hilfreich sein, vorher Vitamin C oder Ingwer einzunehmen. Gegen stärker ausgeprägte Seekrankheit gibt es auch Medikamente, die Du am besten bei Deinem Arzt erfragst. Wir oder unser Guide haben auch welche in der Tasche – für alle Fälle.</p>
<h2>7.      Informiere Dich über die Wale</h2>
<p>Informiere Dich im Voraus etwas über die Arten von Walen, die Du unterwegs sehen könntest und am besten auch über deren Verhaltensweisen. Dies wird Deine Erfahrung mit den Meeressäugern noch interessanter machen.</p>
<h2>8.      Respekt für die Delfine oder Wale</h2>
<p>Denke daran, dass Du die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachtest. Es ist dabei sehr wichtig, sich an die Anweisungen der Crew zu halten und die Grenzen der Meeressäuger zu respektieren. Nur so kann die Sicherheit und Freude für beide Seiten gewährleistet werden.</p>
<h2>9.      Habe etwas Geduld</h2>
<p>Eine Walbeobachtung erfordert oft Geduld und bedeutet immer auch, viel MEER zu sehen 😉…<br />
Sei darauf vorbereitet, dass es eine Weile dauern kann, bis Du die ersten Wale oder Delfine sehen wirst. Nutze bis dahin die Zeit, um die erfahrenen Guides an Bord zu fragen und alles über Wale und den Schutz ihres Lebensraums zu lernen oder um einfach den Blick in die Weite schweifen zu lassen und zu SEIN…</p>
<p>Mit diesen Tipps bist Du hoffentlich schon mal gut vorbereitet auf Deine Whale-Watching-Reise, sodass Du nun die majestätischen Meeresbewohner in ihrer natürlichen Umgebung erleben kannst! Vamos!</p>
<p>Wenn Du Fragen hast, wende Dich immer gerne an uns. Wir beraten Dich sehr gerne individuell für Deine Lebenstraumreise.</p>
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		<title>Wale mit Handicap</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 18:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt auch in der Walwelt Wesen mit besonderen Bedürfnissen. Ein kleiner Einblick wie Wal-Gesellschaften damit umgehen:
Ganz im hawaiianischen Ohana Sinne „Niemand wird zurückgelassen“ sind diese Wale in die Gemeinschaft oder gar in verschiedene Gruppen integriert. Bemerkenswerte Geschichten, die das Meeresleben hier schreibt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch in Delfinschulen und Walgesellschaften gibt es Mitglieder mit besonderen Bedürfnissen.</strong></p>
<p>Ganz im hawaiianischen Ohana Sinne „Niemand wird zurückgelassen“ sind sie in die Gemeinschaft oder gar in verschiedene Gruppen integriert. Bemerkenswerte Geschichten, die das Meeresleben hier schreibt.</p>
<p><strong>Einer von ihnen ist Stumpy</strong></p>
<p>Seine Geschichte ist berührend, nicht so sehr, weil dieser männliche Orca behindert ist, sondern vor allem, weil sie die unglaubliche Solidarität zeigt, die zwischen Orcas besteht. 1996 entdeckten Forscher in einem norwegischen Fjord ein junges Orca-Männchen, etwa ein Jahr alt. Ihm wurde die Rückenflosse abgeschnitten und die Wirbelsäule verkrümmt. Seine Behinderung resultiert aus einer Bootskollision. Sie nannten ihn ′′ Stumpy&#8220;.</p>
<p>Für die Forscher, die ihn entdeckten, hatte er keine große Überlebenschance: Auf Grund seiner körperlichen Verfassung war er nicht in der Lage zu jagen. Da sie ihn viele Jahre lang nicht mehr sahen, hielten die Forscher ihn für tot. Erst 2002 taucht Stumpy in norwegischen Gewässern wieder auf. Erstaunlicherweise ist Stumpy nicht in seiner ursprünglichen Schule an der Seite seiner Mutter geblieben, sondern er geht von Gruppe zu Gruppe und wird von seinen Artgenossen gefüttert. Sein Zustand erlaubt es ihm nicht, zu jagen, andere Orcas scheinen sich abzulösen, um Beute für ihn zu machen und ihm so das Überleben zu ermöglichen. Meeresbiologen haben mindestens fünf verschiedene Gruppen identifiziert, die Stumpy helfen und den Hering, den sie jagen, mit ihm teilen.</p>
<p>Eines Tages beobachtet der Ketologe Tiu Simil zwei Weibchen, die Stumpy jeweils einen Hering bringen: „Die anderen Orcas wissen, dass Stumpy Hilfe braucht, und sie helfen ihm.′′ Ihr Respekt für Stumpy hört damit nicht auf: Die anderen Orcas schützen ihn auch vor Booten, indem sie ihn fernhalten, wenn diese vorbeifahren. Der junge Orca war wahrscheinlich nicht in der Lage, große Entfernungen zurückzulegen und einer einzigen Gruppe zu folgen, was erklären würde, warum Stumpy zeitweise bei verschiedenen Subgroups gesichtet wurde. Er wurde zuletzt 2008 vor Australien gesehen.</p>
<p><strong>Sira</strong></p>
<p>2013 beobachtet Rainer Schimpf, Fotograf und Whale Watching Guide vor Port Elizabeth, Südafrika, einen Orca-Pod, in der ein schwer behinderter Orca lebt, dem die Rückenflosse und die rechte Brustflosse fehlten. Sie wurde auf den Namen Sira getauft. Anstatt sie sich selbst zu überlassen oder schlimmer noch, sie sterben zu lassen, kümmerten sich die anderen Mitglieder der Gruppe um sie und teilten ihr Futter mit ihr.</p>
<p>Vier Jahre später waren Rainer und seine Frau Silke auf einer Seereise in der Algoa Bay in Südafrika und folgten einer Gruppe von 1000 Delfinen, die Sardinen jagten, als sie die Überraschung ihres Lebens erlebten. Als die Wale plötzlich beschleunigten, bemerkten Rainer und sein Team eine Gruppe von 5 Orcas, die Delfine jagten. Rainer sagte: ′′Wir erkannten, dass einer der Killerwale unsere alte Freundin Sira war, der behinderte Orca, den wir 2013 getroffen hatten. ′′</p>
<p>Als Rainer und Silke Sira zum ersten Mal sahen, schien der junge Orca dem Rest der Gruppe aus der Ferne zu folgen, schwamm langsamer als der Rest und war unfähig zu jagen. Aber 4 Jahre später war das Paar überrascht zu sehen, dass Sira nicht nur fast erwachsen geworden war, sondern dass sie offenbar die Anführerin der Gruppe wurde.</p>
<p><strong>Solidarität unter den Orcas</strong></p>
<p>Berichtet Schimpf und fotografiert eine Gruppe, die aus sieben Mitgliedern bestand &#8211; einem Weibchen mit verbogener Rückenflosse, vier weiteren Weibchen, einem &#8222;riesigen Männchen&#8220; und dem behinderten jungen Männchen &#8211; als sie einen Brydewal jagten und töteten, der 15 Meter lang war und enorme 15 Tonnen wog. Schimpf erklärte, dass der junge behinderte Schwertwal auf Distanz blieb, während der Rest der Gruppe den Brydewal an der Oberfläche und dann in den Tiefen des Ozeans jagte. &#8222;Er war mutig und neugierig genug, um nahe an das Boot heranzukommen und uns zu inspizieren, aber nach einer Weile verschwand auch er, vermutlich um zum Walschmaus darunter abzutauchen&#8220;, erklärte Schimpf.</p>
<p>Diese Wale sind extrem soziale Lebewesen mit starken Interaktionen und Bindungen. Meeressäuger leben in Gruppen, organisieren sich um zu jagen und sie helfen und unterstützen sich.</p>
<p>Eine ähnlich herzerwärmende Begebenheit ereignete sich im Januar dieses Jahres, als ein Großer Tümmler mit einer Fehlbildung der Wirbelsäule in eine Gruppe von Pottwalen aufgenommen wurde.</p>
<p><strong>Eine Einladung zum Handeln</strong></p>
<p>Diese inspirierenden Geschichten aus dem Meer sollen uns daran erinnern, dass diese intelligenten, mitfühlenden Tiere sich gegenseitig helfen, aber unsere Hilfe noch mehr brauchen. Wie wäre es eine Meeresschutzorganisation (siehe unten) zu Unterstützung, um dieser zauberhaften, hoch entwickelten Wesen den Schutz zukommen zu lassen, den sie mehr als verdient haben. Und wenn die obigen Geschichten nicht Argumente genug sind, möchte ich noch daran erinnern, dass jeder zweite Atemzug von Dir 😊 aus dem Meer kommt.</p>
<p><a href="http://www.m-e-e-r.org">www.m-e-e-r.org</a></p>
<p><a href="http://www.delphinschutz.org">www.delphinschutz.org</a></p>
<p><a href="https://www.oceancare.org/de/startseite/">https://www.oceancare.org/de/startseite/</a></p>
<p><a href="https://de.whales.org/">https://de.whales.org/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.dailymail.co.uk/news/article-2326868/Disabled-killer-whale-missing-fins-survives-help-family-hunt-food.html">https://www.dailymail.co.uk/news/article-2326868/Disabled-killer-whale-missing-fins-survives-help-family-hunt-food.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die arktischen Buckelwale drehen auf</title>
		<link>https://oceano-whalewatching.com/buckelwale-im-arktischen-sommer-2020/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2020 19:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Buckelwale verbringen einen ruhigen Sommer vor Alaska – Grund genug das eigene Volume aufzudrehen! Sie nutzen diese Gelegenheit, dieses epischen Sommers ohne Kreuzfahrtschiffe und erinnern sich vielleicht an die Zeit vor 1976, als dies jeden Sommer so war.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Buckelwale verbringen einen ruhigen Sommer vor Alaska – Grund genug das eigene Volume aufzudrehen! Sie nutzen diese Gelegenheit, dieses epischen Sommers ohne Kreuzfahrtschiffe und erinnern sich vielleicht an die Zeit vor 1976, als dies jeden Sommer so war. </strong></p>
<p>Interessant ist, dass die Walpopulationen damals noch wesentlich kleiner waren durch die Auswirkungen des kommerziellen Walfangs. In den letzten Jahrzehnten haben sich die meisten Gruppen erholt. 4 von 14 Buckelwal-Populationen weltweit werden noch als <em>gefährdet</em> eingestuft.<br />
Die Wale haben sich vermehrt und die Technik hat sich um Lichtjahre weiterentwickelt. Also gute Voraussetzungen für diesen unerwarteten epischen Sommer in Alaskas Gewässern.</p>
<p><strong>Rekordsommer fällt aus</strong><br />
Forscher haben nun die Chance den berühmten Gesängen der Buckelwale anders zu lauschen &#8211; nämlich ohne Bootsgeräusche. 2020 wäre ein Rekordsommer mit 1,4 Mio Touristen in den arktischen Gewässern gewesen, berichtet die englische Zeitung Guardian. Wir wissen alle, was dazwischenkam, dieses kleine, kleine Virus, das die Kraft hatte, die Welt anzuhalten.<br />
Die Locals an Land sind wirtschaftlich natürlich sehr getroffen, die Einheimischen im Wasser – die Buckelwale – scheinen es eher zu genießen. Die Wissenschaftlerin Dr. Michelle Fournet vom Sound Science Research Collective lauscht den Buckelwalen seit 10 Jahren – und klar, so einen stillen Sommer gab es noch nie. Sie sagt: „Es ist das erste Mal in der menschlichen Geschichte, dass wir die technischen Fähigkeiten haben diesen Walen auf sinnvolle Weise zuzuhören, ohne dass wir uns einmischen &#8230; es ist eine wirklich, wirklich große Sache.“</p>
<p><strong>Weniger ist mehr</strong><br />
An einigen Tagen in der Hochsaison treiben sich in der Juneau`s Auke Bucht (wo alle Kreuzfahrtschiffe stoppen) bis zu 65 Whale Watching Boote rum, weil alle Passagiere der Schiffe, diese  Whale Watching Tagestour buchen. Nicht selten sind dann 10 Boote und mehr rund um einen Wal oder eine Situation zu finden. Die Wale reagieren darauf, in dem lauter rufen und gleichzeitig weniger.  Wenn ein Wal weniger ruft, kann das bedeuten, dass die Chance einen Kameraden oder eine Partnerin zu finden dramatisch sinkt. Dadurch ändern wir Menschen und nehmen Einfluss auf die sozialen Strukturen der Wale.</p>
<p>Dies Jahr gibt es vielleicht einmalige Chance die Buckelwale zu beobachten, wie sie mit ihrer Umgebung interagieren – anstatt mit den Booten. Wenn man keinen Vergleich hat, ist es schwer etwas darüber zu sagen, wie sie sich verhalten, wenn sie ungestört und „happy“ sind – und auch wie resistent sie ggf. sind.</p>
<p><strong>Blubber gibt Auskunft</strong><br />
Diesen Sommer wurden auch Blubberproben genommen, um die Cortisolwerte zu untersuchen. Vergleichend dazu gibt es Daten aus 2014. Die Ergebnisse sind noch nicht bekannt. Cortisol ist das Stresshormon.<br />
Die Forscher sind noch mitten in der Datensammlung und es ist zu früh Zahlen oder Ergebnisse bekannt zu geben, sagt Dr. Heidi Pearson von der Universität Alaska Southeast.  <em>„Aber aufgrund meiner Beobachtungen scheint es, dass die Wale in diesem Jahr mehr Ruheverhalten zeigen &#8230; Ich habe auch größere Gruppen und mehr soziales Verhalten beobachtet als in den vergangenen Jahren&#8220;.</em></p>
<p>Eine Mitarbeiterin von NOAA sagt:<em> &#8222;Ich hoffe, dass wir diese Pause nutzen können, um gemeinsam mit unseren Partnern aus der Industrie über den Tellerrand hinauszudenken und mit Blick auf Naturschutz und Nachhaltigkeit voranzuschreiten&#8220;.<br />
</em>Denn Ziel ist es nicht, dass keine Schiffe mehr in die Buchten kommen, sondern ein neues Miteinander zu finden und herauszufinden, wo die Kipppunkte sind. Wieviel Tourismus ist verträglich für alle Beteiligten.</p>
<p><strong>Lauschangriff</strong><br />
Fournet war ekstatisch, nachdem sie vor zwei Wochen ihre ersten Hydrophonaufnahmen des Jahres gehört hatte<em>. &#8222;Es ist wirklich sehr, sehr ruhig. Bei meinem allerersten Anhören wählte ich zufällig eine Datei aus, und ich hörte sofort einen Wal statt eines Bootes. &#8222;Auch wenn wir jetzt nicht auf dem Meer sind, sind die Wale noch da&#8220;, sagte Fournet. &#8222;Sie sind dort, ob wir sie beobachten oder nicht, und das ist eine sehr tröstliche Sache.</p>
<p></em>Wie schon im <a href="https://oceano-whalewatching.com/reisen-in-der-neualitaet/">Blogbeitrag zur Neualität des Reisens</a> auch gesagt, es geht um die richtige Dosierung und das Finden eines neualen Miteinanders – auch elementübergreifend. Zu Waser und zu Land.</p>
<p><em> Susanne</em></p>
<p>Dr. Fournets Aufnahmen der Wale des Jahres 2020 werden bald auf der Website des <a href="https://soundsciencecollective.org/">Sound Science Collective</a> verfügbar sein.</p>
<p><a href="https://www.theguardian.com/environment/2020/oct/02/humpback-whales-sing-alaska-covid-summer-researchers">Original Artikel im Guardian</a></p>
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		<title>BELUGAS &#8211; DIE WEISSEN WALE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2020 07:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie sieht die Hand vor Augen nicht. Es ist dichter Nebel. Als Mensch ist man in so einer Situation sehr vorsichtig! Nebel in der auditiven Welt der Wale. Wie ist das für sie, wenn ihr Ton nur noch eine begrenzte Reichweite hat?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nebel im Meer</p>
<p>Sie sieht die Hand vor Augen nicht. Es ist dichter Nebel. Als Mensch ist man in so einer Situation sehr vorsichtig!</strong><br />
Nebel in der auditiven Welt der Wale. Wie ist das für sie, wenn ihr Ton nur noch eine begrenzte Reichweite hat. Es gehört für viele Walarten zum Alltag, dass die eigenen Sounds nicht mehr so weitreichend schwingen, wie sie könnten. Das ist besonders für die Wale, die sich viel zu sagen haben, die Belugas, ein Thema. Während ich das schreibe, fährt auf dem Nachbargrundstück ein Trecker auf und ab – es ist laut. Habe ich dann Lust mich angeregt zu unterhalten? Sicher nicht. Die Konsequenz ist immer dieselbe, man beschränkt sich auf das Wesentliche in Kurzform. So geht es auch den Walen.<br />
Oder man wechselt den Ort. Wenn das aber bedeutet, das perfekte Habitat zu verlassen, überlegt man sich das zweimal.</p>
<p><strong>Sounds, die auf hölzernen Schiffen zu hören sind</p>
<p></strong>Sie zirpen, quietschen, pfeifen in einer Tour. Deswegen nennt man sie auch die Kanarienvögel der Meere. 28 verschiedene Töne bietet ihr Repertoire, welche früher durch die Holzrümpfe der Schiffe gehört werden konnten.<br />
Wenn sie sich allerdings beim Namen rufen, den sogenannten Kontaktruf aussenden, hört es sich eher wie eine rostige, knarrende Tür an.</p>
<p><strong>II Pause</strong></p>
<p>Wissenschaftler sind sich sicher, dass jetzt die epochale Chance eines leiseren Ozeans für Forschungszwecke genutzt werden muss(te). Doch was fällt in Krisenzeit zuerst nach hinten rüber? Genau! Kultur, Gemeinnütziges und Forschung. Die Welt hat die Pausentaste in vielen Bereichen gedrückt und leider kann diese unerwartete  Lücke und einzigartige Chance für die Forschung oft nur durch Eigeninitiative und mit eigenen Mittel genutzt werden.</p>
<p><strong>Steckbrief Beluga</strong></p>
<p>Belugas leben in den kälteren Gewässern der Arktis, also nur auf der nördlichen Halbkugel. In den Gebieten, in denen es monatelang dunkel ist, also klar, was für eine gute Soundübertragung wichtig ist. Sie leben nur halb ohne ihre eingebaute HiFi- Anlage.<br />
Sie werden 3 &#8211; 6 Meter lang, kommen grau zur Welt und ändern ihre Farbe im Laufe ihres Lebens zu immer weißer. Deswegen ihr Name Weißwale oder <em>delphinapterus leucas</em>.  Sie sind Zahnwale, gehören in die Gattung der Delfine, nahe Verwandte sind die Narwale. Sie können als einzige Walart ihren Kopf drehen, die Halswirbel sind nicht wie bei anderen Delfinen verwachsen und tummeln sich in sehr großen Gruppen. Sie haben sogar eine begrenzte Mimik, die aber nicht wie bei uns Menschen, ein bestimmtes Gefühl ausdrückt.<br />
Interessant ist noch, dass der Eisprung durch die Paarung ausgelöst wird. Diese findet meist in den Monaten April – Juni statt.</p>
<p><strong>Schwierige Bedingungen<br />
</strong><br />
Da sie keine Wanderungen im großen Stil unternehmen, leiden sie sehr unter einer verschmutzten Umwelt. Kanadas Industrieabwässer der Flüsse landen natürlich auch im Meer. Belugas waren eine der ersten Spezies die Tumore (am Verdauungstrakt) in besonders verschmutzen Gebieten entwickelt haben, z.B. an der Mündung des St. Lorenz Stromes. Die Schwermetallbelastung hst sich in den letzten 150 Jahren verzehnfacht. Tumorbildung kommt bei Meeressäugern sonst sehr selten vor.</p>
<p><strong>Belugas, die von sich reden mach(t)en</strong></p>
<p>Ausnahmen bestätigen die Regel: 1966 schwamm ein Beluga den Rhein entlang und zum Glück nach einiger Zeit wieder zurück ins offene Meer.<strong><br />
</strong>Ins Rampenlicht sind die Belugas auch im letzten Jahr gerückt als knapp 100 von ihnen in russischer Gefangenschaft gefilmt wurden. Sie waren vermutlich für den chinesischen Markt bestimmt. Mittlerweile sind diese Wale wieder frei gelassen worden – auf Druck einer großen Öffentlichkeit.<br />
Außerdem macht Hvladimir von sich reden. Ein Beluga aus Russland (er trug Geschirr aus einer Einrichtung aus St. Petersburg), der in Norwegen aufgetaucht ist und Kontakt zu Fischern gesucht hat. Augenscheinlich war er an Menschen gewöhnt. Ob er nun vom Militär kommt oder aus einem Therapiezentrum ist noch nicht geklärt. Er trug eine Kamera – GoPro Halterung – auf dem Rücken.</p>
<p><strong>Wal-Sanctuary endlich</strong></p>
<p>Im Fokus stehen auch Little White und Little Grey zwei Belugaweibchen, die gerade ihren Altersruhesitz in einer isländischen Lagune bezogen haben. Dabei sind sie mit ihren 13 Jahren noch gar nicht im Rentenalter 😉. Dennoch ist es das <a href="https://de.whales.org/2020/08/10/update-zum-beluga-refugium-little-grey-und-little-white-kommen-nach-dem-umzug-sicher-im-pflegebereich-in-der-bucht-an/">Sea Life Sanctuary</a> sicher der bessere Platz zum Leben als in einem chinesischen Walforschungszentrum, aus dem sie kommen. Diese Lagune ist vor Stürmen geschützt, es gibt keinen Schiffsverkehr und keine direkte Verschmutzung. Zurzeit sind die beiden Damen noch im Pflegebereich, demnächst wird ihnen die ganze Lagune zur Verfügung stehen. Die Lagune ist für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Wale können dort bestaunt werden.</p>
<p><strong>Globalisierung verantwortlich für den Lärm</strong></p>
<p>Zurück zu den freilebenden Belugas. Was verursacht den Lärm? Es sind die Containerschiffe, Frachter, Fähren – die Waren, die wir aus aller Welt kaufen, die das ohnehin laute Medium Meer, für die Wale auditiv vernebeln. Es sind unsere T-Shirts, unsere Sportschuhe, die Technik, das Öl und so vieles mehr, was auf den Weltmeeren hin- und her transportiert wird. Regional, lokal, Made in Europa ist aktueller denn je.</p>
<p>Wie viele andere Meeressäuger sind Belugas auch sehr sozial. Selbst, wenn es immer wieder Einzelgänger gegeben hat, leben sie in Familien – Subgroups – zusammen und in Paarungszeiten wurden an Flussmündungen schon bis zu 5000 Wale gezählt! Was muss das für ein ohrenbetäubendes Konzert gewesen sein, denn Belugas haben sich viel zu erzählen, um nicht zu sagen, sie sind geschwätzig 😊.</p>
<p>Susanne</p>
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		<title>REISEN IN DER NEUALITÄT</title>
		<link>https://oceano-whalewatching.com/reisen-in-der-neualitaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2020 09:42:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sprechen bewusst unsere Gäste und Euch, als Reisende an. Wir selbst zählen uns nicht zur Tourismusbranche oder gar Tourismusindustrie, in der es um Quantität und selten um Qualität des Erlebens geht. Ein Versuch ein sehr komplexes Thema zu umreißen – sicherlich adressieren wir in diesem Text nicht alle Aspekte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie stellt sich die Situation für uns als Reiseveranstalter dar? Wie sehen wir das Reisen an sich und in der kommenden Zeit und für uns persönlich? Ein Versuch ein sehr komplexes Thema zu umreißen – sicherlich adressieren wir in diesem Text nicht alle Aspekte. </strong></p>
<p>Wir sprechen bewusst unsere Gäste und Euch, als Reisende an. Wir selbst zählen uns nicht zur Tourismusbranche oder gar Tourismusindustrie, in der es um Quantität und selten um Qualität des Erlebens geht.</p>
<p>Insofern sehen wir das Reisen unter bestimmten Umständen nicht nur als kritisch, sondern auch als förderlich, zum Beispiel durch die wirtschaftliche Unterstützung für die lokale Bevölkerung in den Destinationen.<br />
Laut einer Studie kommen 50% des gesamt CO2-Ausstoßes von Zementfabriken, der meiste Teil des Fliegens entfällt auf migratorische Reisen = Verwandtenbesuche, der Energieverbrauch der Digitalisierung ist schon lange an dem CO2 Ausstoß von Reisen vorbeigezogen – niemand fragt sich, kann ich den Film streamen oder das Handy benutzen?</p>
<p><strong>Positive Fußabdrücke hinterlassen<br />
</strong>Trotzdem heißt das, bewusster mit Flügen und Reisen umzugehen, solange die Technik des Fliegens noch kaum Klima freundliche Fortschritte macht. Grundsätzlich halten wir es mit Prof. Dr. Braungart:</p>
<p><em>„Produkte und Produktionsprozesse sollen so konzipiert sein, dass sie nicht nur weniger schädlich, sondern vielmehr nützlich für Mensch und Natur sind.“</em></p>
<p>Denn es gibt uns als Eingeborene auf diesem Planeten – und wenn wir uns ständig schuldig fühlen, weil es uns gibt und weil wir Fußabdrücke hinterlassen, (deswegen ist Flugscham für uns auch das Unwort des letzten Jahres) ist niemanden geholfen und vor allem stellt sich die Frage: Mit welcher Energie verbringen wir unser Leben?<br />
Wir sehen, dass wir den Blick da weiter zoomen dürfen und auch den Verstand dehnen. Wir sind so eine intelligente Spezies und verfügen über dermaßen ausgefeilte Kapazitäten. Die Frage ist wohl eher: Soll diese Intelligenz und das Gute im Menschen weiterhin den Großkonzernen, Lobbyabteilungen sprich ausschließlich wirtschaftlichen Interessen untergeordnet bleiben? Dies war eine Zeit lang sinnvoll, doch jetzt ist es an der Zeit komplett neue Wege zu gehen.</p>
<p><a href="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0018-Flug-Venice-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5029 size-medium" src="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0018-Flug-Venice-300x169.jpg" alt="Venice Beach Los Angeles" width="300" height="169" /></a></p>
<p><strong>Die Welt ein Dorf<br />
</strong>Weiterhin geht es auch um den kulturellen und natürlich wirtschaftlichen Austausch, welcher auch gar nicht zurückzudrehen ist, in unserem globalisierten Weltdorf. Gerade jetzt in der Corona-Zeit spüren wir, was Abschottung auf allen Ebenen bedeutet, sozusagen erleben wir gerade einen extremen <strong>Schnelldurchlauf</strong>, was Rückzug „in alte Zeiten“ bedeutet. Manche Länder und Regionen leben ausschließlich vom Tourismus oder Reisebranche, so wie wir auch. Wer hätte sich vorstellen können, dass von einem Tag auf den anderen fast keine Flugzeuge mehr unterwegs sein würden? Vor März war das noch unvorstellbar, oder?<br />
Viele Lebensbereiche von uns Menschen werden nun (hoffentlich!) neu angeschaut und durchsortiert. Auch die Touristikbranche, die zu einer Industrie geworden ist, muss sich einen kritischen Blick gefallen lassen. Denn in den letzten Jahrzehnten galt auch hier das Prinzip von schneller, höher, weiter und vor allem öfter. Billiger nicht zu vergessen! Die Auswirkungen in der jeweiligen Destination egal… (siehe Mallorca).<br />
Wie auf unseren Ausfahrten auf dem Meer, gilt auch Land: <strong>Wir sind zu Gast, die Einheimischen die Gastgeber.</strong><br />
Das ist eine passende Haltung in unseren Augen.</p>
<p><strong>Was ist Reisen und warum tut man es?<br />
</strong>Reisen – neue Orte, spannende Menschen, fremde Landschaften und interessante Tierwelten, einzigartige Natur, faszinierende Kulturen, berührende Begegnungen, einzigartige Wow-Momente, regenerierendes Auftanken, pure Auszeit und Tapetenwechsel, Bildungs- und innere Erlebnisreisen. Eine Reise kann alles sein oder ein Aspekt des oben Genannten. Auf jeden Fall bringt es uns von A nach B. Wir gehen dorthin, weil wir etwas erwarten: Entspannung, Kopf frei kriegen, Inspirationen, neue Erlebnisse und Erfahrungen. Wir wollen etwas mitnehmen, dass unser Leben bereichert in irgendeiner Form. Für den einen ist es der ultimative Kick und für die andere einfach Erholung und Regeneration – für alle wahrscheinlich hoffentlich die Erfahrung von Glücksmomenten. Und fast jeder in unserer Gesellschaft kann es sich heutzutage leisten, was auch erst seit wenigen Jahrzehnten möglich ist.</p>
<p><a href="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/02/IMG_9954_Coronados.jpg"><img alt="" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4936 size-medium" src="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/02/IMG_9954_Coronados-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Die Kraft der Selbsthilfe<br />
</strong>Reisen, besonders das Fliegen, hat – neben dem Internet &#8211; die Welt zu einem Dorf gemacht. Viele Menschen, Inselgruppen und andere Gemeinschaften leben mittlerweile vom Tourismus und Regionen, werden durch den Besuch der fremdländischen Gäste oft gestärkt, kommen dabei in die Kraft der Selbsthilfe und zu mehr Wohlstand. Auch wird dadurch Bewusstsein für <strong>Artenschutz</strong> und ökologische Landwirtschaft.<br />
Was wir auch viel gesehen haben, Regionen und Länder, die nicht auf die eigenen Füße kommen, werden dann von China „gerettet“. Eine in unseren Augen sehr bedenkliche Entwicklung.</p>
<p><strong>Das WOFÜR ist so wichtig. Wie kann Reisen in der Neualiät nun aussehen?</strong></p>
<p>Soll man nun oder nicht? Reisen in der Neualität heißt für uns:</p>
<ul>
<li>Für jede Reise ein starkes „Wofür“ zu haben, warum ich diese Reise mache. Wird die ausgewählte Reise einen positiven Einfluss auf mein Leben und das Leben anderer haben? Wie wäre es für Dich, wenn wir vor jeder Fernreise, Dich als unseren Gast nach Deinem Wofür fragen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Weniger oft, dafür länger in Urlaub.</li>
<li>Unserer Meinung nach sollte das Reisen immer auch informierende, aufklärende und Bewusstsein schaffende Aspekte haben. Bildungsarbeit durch learning by travelling.</li>
<li>Maximaler Innovationsdruck auf die Flugbranche. Kompromisslose Verbesserung der Kabinenluft. Keine Inlandsflüge mehr. Kerosinbesteuerung, realistische Flugpreise, Kurzstreckenflüge auf die Bahn verlegen. Bessere Gesetzgebung (z.B. haftet der Reiseveranstalter, wenn die Bahn sich im Rahmen eines Rail &amp; Fly Tickets verspätet und muss für einen neuen Flug sorgen ????)</li>
<li>Seriöse Preise, seriöser Umgang mit Kunden.</li>
<li>Kreuzschifffahrt, wenn es sie weiter gehen soll, einer radikal grünen Revolution unterziehen.</li>
<li>Wie wäre es, in dieser Krise, nachhaltige operierende, kleine Reiseveranstalter und Büros zu unterstützen, statt TUI, Lufthansa etc. das Geld in den Allerwertesten zu stecken?</li>
<li>Aktuell wie je sind für uns die <a href="https://forumandersreisen.de/fileadmin/user_upload/allgemeine_Infos_far/Kriterienkatalog_far_de.pdf">Kriterien des <em>Forum Anders Reisen</em></a>. Als Mitglied des <em>forums</em> haben wir uns früh für einen Nachhaltigkeitsprozeß entschieden. Dieses Siegel haben wir nun schon seit 10 Jahren. U.a. heißt es, dass unsere Gäste eine Mindestaufenthaltsdauer in den verschiedenen Destinationen haben. Weitere Infos dazu auf unserer</li>
</ul>
<p><strong>Auf der Suche nach dem Glück<br />
</strong>Für mich ist Reisen eine Bereicherung im Leben, ich habe auf unseren Reisen unendlich viel gelernt und die Vielfalt und Schönheit unseres blauen Planeten bestaunt und Einblick und ein Gefühl für Menschen in anderen Kulturkreisen bekommen. Ganz abgesehen davon, dass in den letzten Jahren die Delfine und Wale im Fokus standen und sie mich auch gelehrt haben. Und es hat mich, Susanne, auch demütig gemacht, in welche Fülle wir in Europa leben dürfen! Persönlich muss ich nirgendwo hinreisen, um glücklich zu sein. Mir ist klar, dass ich Glück nur in mir selbst und in diesem Moment JETZT auf der Insel HIER finde. Wenn ich eine Wahl habe, würde ich wählen auch in Zukunft den ein oder anderen Ort auf dieser wunderschönen Erde zu besuchen. By the way nirgendwo habe ich so viel fürs Leben gelernt, wie auf Hawai’i…</p>
<figure id="attachment_3358" aria-describedby="caption-attachment-3358" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2017/01/Maui_Neu_DSC_1471-3.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-3358 size-medium" src="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2017/01/Maui_Neu_DSC_1471-3-300x199.jpg" alt="Gebende Geste hawaiianischer Frau" width="300" height="199" /></a><figcaption id="caption-attachment-3358" class="wp-caption-text">Gebende Geste hawaiianischer Frau</figcaption></figure>
<p><strong>Das EINE<br />
</strong>Wir wollen reisen und halten z.B. Fliegen für eine Errungenschaft. Es ist wie mit allem im Leben. Wir haben das Maß der Dinge verloren – sind aus der Balance gefallen. Schneller, höher, weiter dominiert alles. Und beim Thema Reisen eben das „öfter“. 3 Tage Shoppen in New York, 5 Tage Dubai und über WE nach Mallorca oder Teneriffa (???).</p>
<p>Wir sind auf der Suche nach etwas da draußen in der Welt – was wir sowieso nur <strong>in uns</strong> finden können: Glück. Frieden. Freiheit. Jede/r hat da eine andere Definition. Und in der Tiefe wollen wir alle nur das Eine. 😊</p>
<p>Wenn uns das <strong>bewusst</strong> ist, reisen wir anders und vermutlich weniger oft. Wählen besser aus und wissen, dass die „Billig-Billig-Haltung“ der „Verbraucher“ nicht nur beim Fleisch, sondern auch beim Reisen zu keinen guten Ergebnissen führt.</p>
<p>Jede/r trägt seinen und ihren Teil dazu bei. Wir alle sind eingeladen umzudenken.<br />
Wie in allen Lebensbereichen, sollten wir wissen, was wir tun. Um waches und bewusstes Handeln führt kein Weg drum herum.</p>
<p>Aloha aina. Susanne</p>
<p><a href="https://www.dw.com/de/nach-zyklon-idai-simbabwe-setzt-beim-wiederaufbau-auf-nachhaltigkeit/a-54251901?ct=t(2020_07_22)&amp;mc_cid=228ee6394e&amp;mc_eid=da666fa548">Mit nachhaltiger Landwirtschaft und Öko-Tourismus wollen die Menschen in Zimbabwe ihre Häuser und Existenzen neu aufbauen.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>BEWUSSTES ATMEN &#8211; EIN POWERTOOL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 12:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Kannst Du Dir vorstellen an jeden Atemzug denken zu müssen? Ich nicht! Delfine sind keine Reflexatmer so wie wir Menschen. Wir gehen abends ins Bett und wachen bestenfalls am nächsten Morgen wieder auf...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kannst Du Dir vorstellen an jeden Atemzug denken zu müssen? Ich nicht! Delfine sind keine Reflexatmer so wie wir Menschen. Wir gehen abends ins Bett und wachen bestenfalls am nächsten Morgen wieder auf. Der Atemreflex hat dafür gesorgt, dass wir die ganze Nacht weiterhin geatmet haben. Nicht so bei Delfinen. Sie müssen sich darum kümmern, dass sie atmen. Sie steuern ihren Atemvorgang. Aus diesem Grund kann man sie auch nicht narkotisieren.</strong></p>
<p>Delfine und Wale sind Lungenatmer! Sie atmen durch ihre Blaslöcher, die praktischerweise im Zuge der Evolution nach oben auf den Kopf gewandert sind. Das ist viel praktischer, als vorne am Kopf eine Nase zu haben und diese zum Atmen aus dem Wasser heben zu müssen.</p>
<p>Die Umgebung der Blaslöcher der Meeressäuger ist unglaublich sensitiv. Sie spüren genau, wann sie die Meeresoberfläche durchbrechen und ausatmen sowie wieder einatmen können. Nicht selten beginnen sie auch schon unter Wasser auszuatmen. Der sogenannte Blas, die kleine Fontäne des Ausatmens, die uns hilf die Waltiere zu erspähen ist kondensiertes Wasser.  Übrigens ist die „kleine Fontäne“ beim Blauwal 8 – 12 Meter hoch!</p>
<p>Ein großer Unterschied besteht beim Gehalt des Sauerstoffaustausches. Wir Menschen tauschen mit einem Atemzug ca. 20% Sauerstoff aus – beim Delfin/Wal sind es 80 – 90%. Delfine speichern folglich viel mehr Sauerstoff im Blut als wir. Das Blut der Pottwale kann 18x mehr Sauerstoff aufnehmen als das des Menschen.</p>
<p>Während eines Forschungsprojektes auf Hawai’i an gefangenen Delfinen wurden 33 Liter Luft beim Einatmen gemessen Beim Ausatmen stießen die Großen Tümmler fast 140 Liter Luft pro Sekunde aus. Damit können die Meeressäuger nahezu ihr gesamtes Lungenvolumen in einem einzigen Atemzug von weniger als einer Sekunde Dauer austauschen. Bestätigt wurde in dem Experiment auch, dass die Lunge beim Tauchgang kollabiert und auf diesem Wege die Lungenbläschen geschützt werden.*</p>
<figure id="attachment_4910" aria-describedby="caption-attachment-4910" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4910 size-full" src="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b.jpg" alt="Delfinmutter mit Kalb" width="1024" height="686" srcset="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b.jpg 1024w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b-300x201.jpg 300w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b-768x515.jpg 768w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b-370x248.jpg 370w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b-840x563.jpg 840w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b-410x275.jpg 410w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_5790_b-820x549.jpg 820w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4910" class="wp-caption-text">Atmen üben&#8230;.</figcaption></figure>
<p>Durch diese besondere Art und Weise zu atmen, hat sich der „Halbseiten“ oder „interhemisphärische“ Schlaf bei Delfinen entwickelt: eine Gehirnhälfte ist im Ruhemodus während die andere wach ist und für den Atemvorgang sorgt und in Bereitschaft ist, falls Feinde auftauchen.</p>
<p>Stell Dir vor, wir Menschen könnten nur jeden Atemzug bewusst nehmen…</p>
<p><strong>Homo delfinus – also wir Menschen </strong><strong>😊</strong></p>
<p>Auch wenn wir nicht bewusst atmen, sondern eben Reflexatmer sind, ist bewusstes Atmen eine der ältesten Meditation der Welt. Bei der Einsichts-Meditation Vipassana hält man bewusst die Verbindung zum ein- und wieder ausströmenden Atem – ohne etwas zu verändern. Der Atemstrom ist der Weg nach Innen – zu dir, zu deiner Essenz.</p>
<p>Bewusstes Atmen bringt dich in diesen Moment und gibt dir Kraft, wach und präsent zu sein. Beobachte es einmal, wenn du ganz wach deinen Atem beobachtest, kannst du nicht gleichzeitig denken.</p>
<p>Überhaupt ist Atmen ein wichtiges Thema für uns Menschen. Es ist die Brücke zwischen den Welten. Wir atmen ein, wenn wir auf die Welt kommen beim berühmten Klaps auf den Po, der glücklicherweise heutzutage nicht mehr in Mode ist. Wir atmen aus, wenn unsere Seele den Körper wieder verlässt.</p>
<p>Heutzutage ist es eher so, dass wir zu viel einatmen. Etwas länger und öfter ausatmen würde uns guttun &#8211; mindestens 1,5-mal so lang wie die Dauer des Einatmens sollte die Ausatmung sein.</p>
<p><strong>Beim Einatmen eher tiefer Einatmen, denn deder tiefe Atemzug, den wir nehmen geht auf das Konto des Parasympathikus, der Teil des Nervensystems, der für Entspannung, Regeneration und Heilung zuständig ist. </strong></p>
<p>Für mich ist bewusst längeres Ausatmen sehr hilfreich, weil es das ganze Körpersystem runterfährt und entspannt. Großartig ist es, wenn ich Momenten von Aufregung oder wenn mir etwas nicht passt, bewusst lange ausatmen kann. Damit fahre ich meine Erregung herunter und kann bestenfalls adäquat agieren statt reagieren. Da liegen Welten dazwischen 😊!<br />
Grundsätzlich bin ich heilfroh, dass ich mich nicht um jeden Atemzug kümmern muss. Puh!</p>
<p>Übrigens im Wort ALOHA ist HA der Atem. Das Begrüßungsritual auf Hawai&#8217;i für Familie, Freunde oder Menschen, die einem etwas bedeuten ist, (zumindest in prä-Corona Zeiten) die Stirn aneinander zu legen und automatisch tauscht man dann HA den Atem aus&#8230;</p>
<p>Susanne Braack mit einem keimfreien ALOHA</p>
<p><a href="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4909 size-full" src="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico.jpg" alt="Blauwal bläst" width="1024" height="685" srcset="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico.jpg 1024w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico-300x201.jpg 300w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico-768x514.jpg 768w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico-370x248.jpg 370w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico-840x562.jpg 840w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico-410x274.jpg 410w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/06/DSC_219-blow-iof-a-blue-whale-Sea-of-Cortez-Mexico-820x549.jpg 820w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
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		<title>VON WA(H)LFAMILIEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oceano]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 20:05:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Was können wir und unsere Gesellschaft bei der Bewältigung in sich schnell ändernden Zeiten, wie jetzt gerade, von Delfinen lernen? Eine Einladung und die kurze Geschichte der Menschheit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was können wir und unsere Gesellschaft bei der Bewältigung in sich schnell ändernden Zeiten, wie jetzt gerade, von Delfinen lernen?</strong></p>
<p><strong>Das Leben an Land &#8211; Veränderungen in den menschlichen Gesellschaften</strong></p>
<p>Eine vereinfachte Zusammenfassung aus „eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari &#8211; ein Buch, das für mich Kultstatus hat &#8211;  um zu verstehen wie sich der Wandel in der menschlichen Gesellschaft bis heute vollzog.<br />
Zwischen der Landwirtschaftlichen Revolution vor ca. 12.000 Jahren und der Industriellen Revolution vor ca. 200 Jahren verlief der Alltag der meisten Menschen in drei uralten Kreisen: der Kernfamilie, der erweiterten Familie (Clan) und der Gemeinschaft in der Siedlung oder Dorf. Diese drei Kreise waren das emotionale Netz, Sozialversicherung, Gesundheitswesen, Mediennetzwerk, Bank und manchmal sogar Polizei und Justiz (Blutfehden) oder Supermarkt (Amazon), Heiratsvermittlung in einem.<br />
Das Leben in der Familie war meistens alles andere als idyllisch. Familien und Gemeinschaften konnten ihre Angehörigen genauso brutal unterdrücken wie moderne Staaten und Märkte, und ihre innere Dynamik war oft durch Spannung und Gewalt (Kinderarbeit, Verheiratung und Verkauf) gekennzeichnet. <strong>Die Menschen hatten keine Wahl!</strong><br />
Wer seine Familie oder Gemeinschaft verlor, war so gut wie tot. Um zu überleben musste dieser Mensch schnellstens eine neue Familie finden. Schlimmstenfalls endete derjenige in der Armee oder im Bordell.</p>
<p>Daneben gab es noch Königreiche und Imperien, die Paläste, Straßen und Schutzwälle bauten und sich um die Kriegsführung sowie dem Schutz der vielen Gemeinschaften kümmerten. Der König war der Pate aller Paten und kassierte Schutzgelder in Form von Steuern oder Zwangsrekrutierung oder Zwangsarbeit beim Burgenbau von den Bauern. Im Gegenzuge garantierte er dem Zahler, ihn vor Räuberbanden und Mafia zu schützen. Mehr tat er nicht.</p>
<p><strong>Entwicklung vom WIR zum ICH</strong><br />
Vor etwa 200 Jahren (nach der Industriellen Revolution) begannen Staat und Markt die traditionellen Gemeinschafts- und Familienbande aufzubrechen und übernahmen die Aufgaben der Gemeinschaften. Der Staat regelte mehr und mehr, der Markt z.B. beeinflusst unser <strong>Liebes- und Sexualleben</strong>. Zuerst prägt er unsere emotionalen und sexuellen Wünsche und dann hilft er uns diese zu erfüllen, gegen eine happige Gebühr, versteht sich.<br />
Das „Wir“ driftete immer mehr zum „Ich“ ab.<br />
Männer und später Frauen und Kinder gewannen immer mehr Rechte und es eröffneten sich neue und mehr Spielräume zur Lebensentfaltung des Individuums.<br />
Auch das Zugehörigkeitsbedürfnis des Menschen wird immer mehr von „erfunden Gemeinschaften“ übernommen.<br />
Sie bestehen aus Millionen von Menschen, die sich nicht kennen und „Nationen“, „Religionen“, „Fußballvereine“ und „Verbrauchergruppen“ arbeiten auf Hochtouren, um uns einzureden, dass wir einer großen Gemeinschaft angehören mit gemeinsamer Vergangenheit, gemeinsamem Glauben, gemeinsamem Interesse und gemeinsamer Zukunft.<br />
Sie existieren zwar nur in unserer kollektiven Vorstellung, doch ihre Macht ist gewaltig. Menschen sind bereit Geld, Zeit, Gesundheit und sogar ihr Leben dafür zu geben.<br />
Das <strong>Internet</strong> kam erst vor 30 Jahren in unser Leben und beherrscht mittlerweile den Büroalltag, Konsum, das soziale, emotionale Erleben (Games, Dating Portale, Facebook, Amazon), ein Prozess ständiger Revolutionen, der sich sicher noch beschleunigen wird.</p>
<p><strong>Menschen und Delfine</strong></p>
<p>haben einiges gemeinsam: Beide Spezies entwickeln sich in einer herausfordernden Umwelt. Beide sind immer wachsam, beobachten <strong>Strömungen</strong> und Entwicklungen und suchen nach Hinweisen, um zu leben und zu überleben.<br />
Sie sind fähig gut zusammen zu arbeiten, Netzwerke zu bilden, handeln aber auch allein auf kompetente Weise.<br />
Wenn etwas nicht funktioniert, verfolgen sie unerbittlich etwas anderes, bis es funktioniert. Und sie können,<br />
falls notwendig, für einen Hai tödlich sein.*</p>
<p><strong>Leben im Meer &#8211; Delfin Gesellschaften</strong></p>
<p>Ein komplexes Gehirn, wie bei den Meeressäugern (Tümmler 2kg, Pottwal 8,5kg) legt den Schluss nahe, dass es unter ihnen auch ausgefeilte Gemeinschaften mit breit gefächerten Netzwerken gibt.<br />
Die sozialen Strukturen bei den Meeressäugern unterscheiden sich. Die komplexen Gesellschaftsstrukturen brauchen ein leistungsfähiges Gehirn, um zu unterscheiden. Bei manchen Walarten werden die Schulen von <strong>älteren Weibchen</strong> mit Erfahrung geführt, sog. Matriarchate (z.B. Orcas, Pilotwale, Pottwale).<br />
In Delfinschulen teilt sich die Gesellschaft (engl. Pod) in Aufzuchtgruppen und Kindergärten, Jugendgruppen und feste Männchen Gruppen (zur Unterstützung und Feindabwehr) auf.<br />
Da es für Delfine keine Häuser gibt ist die Gemeinschaft als Schutz- und Rückzugsraum extrem wichtig.</p>
<figure id="attachment_2691" aria-describedby="caption-attachment-2691" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2016/09/nachahmen-delfine-oceano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2691" src="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2016/09/nachahmen-delfine-oceano-300x138.jpg" alt="Delfine vor dem Boot" width="300" height="138" srcset="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2016/09/nachahmen-delfine-oceano-300x138.jpg 300w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2016/09/nachahmen-delfine-oceano-370x170.jpg 370w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2016/09/nachahmen-delfine-oceano-410x188.jpg 410w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2016/09/nachahmen-delfine-oceano-650x301.jpg 650w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2016/09/nachahmen-delfine-oceano.jpg 655w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2691" class="wp-caption-text">Delfine in der Bugwelle</figcaption></figure>
<p>Leben in der Schule findet innerhalb genau definierter Rahmenbedingungen statt, um sich vor Feinden zu schützen (dazu werden bestimmte Formationen gebildet). Die Individualität wird der Gruppe untergeordnet.<br />
In regelmäßigen Zeitabständen (ca. 1 Std bei Spinnerdelfinen) übernimmt jeder Delfin bestimmte Pflichten*, um das Funktionieren der Schule zu gewährleisten. Schutz der Schule vor Feinden (z.B. Haie und Schwertwale): Das Prinzip der <strong>Anonymität</strong>, alle sehen sich täuschend ähnlich, bewegen sich gleich, damit hat ein möglicher Angreifer keinen klaren Bezugspunkt, auf den er sich konzentrieren kann. Er wird verwirrt.<br />
Ein Drittel des Delfintages besteht aus unzähligen Varianten des <strong>Zärtlichkeitsaustausches</strong>.<br />
Jeder Delfin ist Teil eines auf der Weiterleitung von emotionalen Äußerungen basierenden Lautsystems und Teil des Ganzen im Lebensraum Ozean.</p>
<p><strong>Wo ist deine Wa(h)lfamilie oder dein Delfin pod?</strong></p>
<p>Mehr WIR aus einem starken ICH<br />
In dieser Zeit bietet sich die Chance mehr <strong>zu leben, statt zu überleben</strong> (wenn der Staat nicht zu viel regelt) und wir haben vielleicht zum ersten Mal in unserer Daseinsgeschichte so viele Gestaltungsmöglichkeiten wie nie. Eine unendliche Spielwiese.</p>
<p>Nach dem zum Leben erwachten Individuum besteht für uns Menschen jetzt die Möglichkeit das Umfeld oder Netzwerk, die Gemeinschaft zu finden, zu der wir uns im tiefsten Inneren hingezogen fühlen.<br />
Mit wem will ich meine kostbare Lebenszeit verbringen? In welchem Feld möchte ich mich bewegen?<br />
Begegne ich den Menschen wirklich? Findet <strong>aufbauender</strong> Energieaustausch (das kann auch mal ernüchternd sein, Wahrheit ist manchmal schmerzhaft) statt oder dient der Kontakt nur zum gegenseitigen Egoaufbau,<br />
d.h. man erzählt sich Geschichten, um sich darzustellen, zu schützen oder abzulenken.</p>
<p>Die Familie und Freunde sind für viele der emotionale Ankerplatz, der Beruf vielleicht der materielle Halt und Selbstverwirklichung &#8211; und Selbstverwirklichung und Bewusstseinsentfaltung findet auch oft in anderen Gruppen oder Feldern ihren Ausdruck.</p>
<p><strong>Für die kommenden anspruchsvollen Zeiten, lade ich dich ein zu fragen:<br />
</strong><strong>Wer oder was nährt mich wirklich? Wo ist mein Tribe!</strong></p>
<p>Mana Bauer</p>
<p><a href="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana.jpg"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4814 size-medium" src="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana-300x199.jpg 300w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana-768x510.jpg 768w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana-370x246.jpg 370w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana-840x558.jpg 840w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana-410x272.jpg 410w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana-820x545.jpg 820w, https://oceano-whalewatching.com/wp-content/uploads/2020/05/Mana.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>*Delfinstrategien von Lynch/Kordis<br />
*Forschungen von Ken Norris an Spinner Delfinen auf Hawai</p>
<p>Literaturhinweise:<br />
Eine kurze Geschichte der Menschheit &#8211; Yuval Noah Harari<br />
Die Zeit der Delphine – Kenneth S. Norris (Piper)</p>
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